16.3.: Auf nach Marokko! Flug ging um 4 Uhr
nachmittags von Frankfurt Hahn, allerdings mussten wir aufgrund des
Shuttle-Fahrplans schon erheblich früher los; um 12:20 waren wir also in Hahn
und haben ein paar Stunden mit Nichtstun verbracht. Bisschen Megges aufgrund
der Ermangelung jeglicher anderer Quellen für ein Mittagessen.
Gegen 4 saßen wir dann endlich im randvoll besetzten Flieger, zusammen mit geschätzten 30 schreienden Kleinkindern.
Gut, in Wirklichkeit lag die Nummer eher so um die 5 bis 10, davon saßen aber (mindestens) 4 Stück allein in unserer näheren Umgebung; eins in derselben Reihe wie wir, wenn auch wenigstens auf der anderen Seite des Gangs, zwei in der Reihe davor, ein paar Reihen weiter vorne noch eins, das besonders viel Spaß daran hatte, ab und zu einfach mal vor Aufregung loszukrakelen, und irgendwo in den Reihen hinter uns noch eins in zu guter Hörweite. Der ganze Flug war also untermalt von ständigem Quengeln, Kreischen, Winseln, Wimmern, Heulen, Quietschen und teilweise eben auch absolut hemmungslosem Brüllen. Kann man nicht bis zum Mindestalter von 5 einfach Autourlaube machen und anderen Leuten diese Folter ersparen? Arden ließ sich erstaunlicherweise von überhaupt nichts davon weiter beeindrucken, während ich eigentlich schon vorm Einsteigen die Schnauze voll hatte.
Achso, und man merkt mal wieder, dass man mit RyanAir fliegt, wenn bei drei Stunden Flug und vorherigen 2-stündiger Wartezeit NACH der Gepäckkontrolle eine kleine Flasche Wasser trotzdem 3 Euro kostet. Mehr als eine Dose Cola (2,50).
Gegen 4 saßen wir dann endlich im randvoll besetzten Flieger, zusammen mit geschätzten 30 schreienden Kleinkindern.
Gut, in Wirklichkeit lag die Nummer eher so um die 5 bis 10, davon saßen aber (mindestens) 4 Stück allein in unserer näheren Umgebung; eins in derselben Reihe wie wir, wenn auch wenigstens auf der anderen Seite des Gangs, zwei in der Reihe davor, ein paar Reihen weiter vorne noch eins, das besonders viel Spaß daran hatte, ab und zu einfach mal vor Aufregung loszukrakelen, und irgendwo in den Reihen hinter uns noch eins in zu guter Hörweite. Der ganze Flug war also untermalt von ständigem Quengeln, Kreischen, Winseln, Wimmern, Heulen, Quietschen und teilweise eben auch absolut hemmungslosem Brüllen. Kann man nicht bis zum Mindestalter von 5 einfach Autourlaube machen und anderen Leuten diese Folter ersparen? Arden ließ sich erstaunlicherweise von überhaupt nichts davon weiter beeindrucken, während ich eigentlich schon vorm Einsteigen die Schnauze voll hatte.
Achso, und man merkt mal wieder, dass man mit RyanAir fliegt, wenn bei drei Stunden Flug und vorherigen 2-stündiger Wartezeit NACH der Gepäckkontrolle eine kleine Flasche Wasser trotzdem 3 Euro kostet. Mehr als eine Dose Cola (2,50).
Gegen halb sieben
waren wir endlich aus dem Flughafen draußen, mit etwas umgetauschtem Bargeld
und bekamen dann gesagt, dass der billige Shuttle-Bus wohl nicht mehr fuhr
und die nächste Haltestelle für den „normale Leute“-Bus erstens einen Kilometer
entfernt und zweitens wahrscheinlich ziemlich voll sein würde. Also doch Taxi.
Wie erwartet sollte die Fahrt in die Altstadt mit dem „Grand Taxi“, also der
einzigen Taxiart, die vom Flughafen aus fährt, 200 Dirrham (also etwa 20 Euro) kosten.
Mit Englisch, Französisch und Gliedmaßen haben wir dann ausgehandelt, bis zur
Neustadt 120 zu zahlen, und dort dann in ein viel billigeres Petit Taxi
umzusteigen. Beim Verlassen des Flughafengeländes biegt dann wundersamerweise ein Shuttle-Bus ein.
Unterwegs hatte ich eine ganz nette mehrsprachige Unterhaltung mit dem Fahrer, auch wenn sie anfangs hauptsächlich durch mein mehrfaches (unaufgefordertes) Beharren darauf enstand, ins Nouvelle Ville fahren zu wollen und nicht ans Hotel. Derweil war Arden die ganze Zeit stumm besorgt, wir würden gerade entführt, weil der Fahrer sich ab und an dezent weigerte zu sprechen und auf der Fahrt einmal anhielt um mit einem anderen Taxifahrer einen Einzeiler auszutauschen (da ging es aber wohl eigentlich darum, die Taxen evtl schoon an der Stelle zu wechseln). Im Nouvelle Ville stiegen wir dann endlich um und der Fahrer bot gleich an, uns ab einem gewissen Punkt zu Fuß zum Ziel zu führen. Unterwegs musste er unter anderem um einen Betrunkenen herummanövrieren, der mitten auf der Straße saß und sich weigerte, sich irgendwie zum Aufstehen bewegen zu lassen. Ansonsten viel Gehupe und „Wo es eine Lücke gibt, fahre ich auch weiter“ von allen Beteiligten – und das alles mit einem scheinbar unausgesprochenen Gesetz, dass niemand Sitzgurte trägt. Auf den vorderen Sitzen sind die zwar vorhanden, aber niemand benutzt sie; und hinten sind sie einfach fest hinter die Sitzbank geklemmt. Im ersten Taxi fehlten sogar die Schnappschnallen.
Der zweite Taxifahrer war wahrscheinlich unsere Rettung, denn er führte uns dann tatsächlich vor die Tür, die in einem Gässchen versteckt liegt und telefonierte dann außerdem erst den Hausherren herbei, der irgendwie ganz woanders war, nachdem er am Vortag zweimal versäumt hatte, mir seine Email-Adresse per SMS zu schicken. Nebenbei hat er uns dann noch eine kleine Geschichtsstude über Riads, also alte Herrenhäuser gegebn, allerdings leider auf Französisch, sodass wir nicht ganz alles verstanden haben. Aber ich weiß jetzt, dass die großen Holztüren früher zwei Klopfer hatten; einen für Männer am Türrahmen und einen für Frauen am gewohnten Ort mitten auf der Tür, damit man gleich wusste, woran man ist.
Unterwegs hatte ich eine ganz nette mehrsprachige Unterhaltung mit dem Fahrer, auch wenn sie anfangs hauptsächlich durch mein mehrfaches (unaufgefordertes) Beharren darauf enstand, ins Nouvelle Ville fahren zu wollen und nicht ans Hotel. Derweil war Arden die ganze Zeit stumm besorgt, wir würden gerade entführt, weil der Fahrer sich ab und an dezent weigerte zu sprechen und auf der Fahrt einmal anhielt um mit einem anderen Taxifahrer einen Einzeiler auszutauschen (da ging es aber wohl eigentlich darum, die Taxen evtl schoon an der Stelle zu wechseln). Im Nouvelle Ville stiegen wir dann endlich um und der Fahrer bot gleich an, uns ab einem gewissen Punkt zu Fuß zum Ziel zu führen. Unterwegs musste er unter anderem um einen Betrunkenen herummanövrieren, der mitten auf der Straße saß und sich weigerte, sich irgendwie zum Aufstehen bewegen zu lassen. Ansonsten viel Gehupe und „Wo es eine Lücke gibt, fahre ich auch weiter“ von allen Beteiligten – und das alles mit einem scheinbar unausgesprochenen Gesetz, dass niemand Sitzgurte trägt. Auf den vorderen Sitzen sind die zwar vorhanden, aber niemand benutzt sie; und hinten sind sie einfach fest hinter die Sitzbank geklemmt. Im ersten Taxi fehlten sogar die Schnappschnallen.
Der zweite Taxifahrer war wahrscheinlich unsere Rettung, denn er führte uns dann tatsächlich vor die Tür, die in einem Gässchen versteckt liegt und telefonierte dann außerdem erst den Hausherren herbei, der irgendwie ganz woanders war, nachdem er am Vortag zweimal versäumt hatte, mir seine Email-Adresse per SMS zu schicken. Nebenbei hat er uns dann noch eine kleine Geschichtsstude über Riads, also alte Herrenhäuser gegebn, allerdings leider auf Französisch, sodass wir nicht ganz alles verstanden haben. Aber ich weiß jetzt, dass die großen Holztüren früher zwei Klopfer hatten; einen für Männer am Türrahmen und einen für Frauen am gewohnten Ort mitten auf der Tür, damit man gleich wusste, woran man ist.
Nach der Ankunft im wunderschönen Riad
suchten wir uns dann erstmal was zu Essen in einem… Imbiss? Ohne Speisekarte, dafür mit einem Kellner, der eigentlich kein Englisch sprach und mich dann noch
meinte auf mein schlechtes Französisch hinweisen zu müssen (mit dem ich
immerhin erfolgreich mit zwei
Taxifahrern verhandelt hatte :P) „No, no menu – Pizza, Salad, Poulet,
Soucisse…!“
Außerdem streunte in dem Ding ein winziges Katzenbaby rum. Sehr süß. Hatte nur leider keine Kamera dabei.
Außerdem streunte in dem Ding ein winziges Katzenbaby rum. Sehr süß. Hatte nur leider keine Kamera dabei.
Und jetzt sind wir im Bett. Handtücher gibt’s bisher keine, Klopapier ist begrenzt
und es ist arschkalt hier, dank offenem Hof, hohen Decken und gefließten Wänden (und einem veralteten Heizlüfter, der sich nach 2 Minuten verabschiedet). Außerdem gibt’s scheinbar Katze, die immer mal in den Betten liegen, weshalb der arme
Arden die Nase zu hat, aber immerhin gibt’s warm Wasser, wir wohnen recht gut
für die morgige Altstadttour (und das ziemlich billig) und Klopapier ist auch
da. Dafür haben wir 1 Euro für zwei Flaschen Wasser gezahlt. Naja. Was solls :D
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